„Es gibt eine Kraft aus der Ewigkeit und diese Kraft ist grün.“

(Hildegard von Bingen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Phytotherapie, auch Kräuterheilkunde, ist eines der ältesten Therapieverfahren in der Naturheilkunde.

 

In der Schöpfung geschieht nichts ohne Sinn  "gegen jedes Übel ist ein Kraut gewachsen".

 

Rein pflanzlich bedeutet nicht, dass keine Nebenwirkungen (Allergien oder z.B. Vergiftungen) auftreten können!

Grundsätzlich enthalten Pflanzen hochwirksame Stoffe: Wir unterscheiden primäre und sekundäre Pflanzenstoffe.

Zu den Primären zählen Kohlenhydrate, Proteine und Fette, sie sind die Grundbausteine der Pflanze und haben naturheilkundlich keine nennenswerte Bedeutung.

Die sekundären Pflanzenstoffe übernehmen die unterschiedlichsten Aufgaben (z.B. die Abwehr von Fressfeinden).

 

Die häufigsten Anwendungsformen sind Tee´s, Tinkturen, Umschläge / Wickel, Inhalationen, Kräutersalben oder Öle.

 

Folgende Stoffe sind u.a. für die Wirkungen in der Phytotherapie verantwortlich:

  

Ätherische Öle

Flavonoide

• Bitterstoffe

• Gerbstoffe

• Scharfstoffe

• Cumarine

• Alkaloide

• Saponine

• Schleimstoffe

• Kieselsäure

Fenchel, Kamille, Lavendel, Salbei

Birkenblätter

Wermut, Tausendgüldenkraut

Eiche, Hamamelis

Senf

Tonka, Waldmeister

Mohn

Süßholz

Leinsamen, Eibisch, Flohsamen

Brennnessel, Ackerschachtelhalm